Eine grüne Bläulingsraupe

Als ich vor ein paar Tagen auf einer der Wiesen-Inseln einem Grashüpfer nachspürte, der sich zwischen verblühtem Kleinen Ampfer und Hasenklee meinem Blick zu entziehen versuchte, entdeckte ich statt seiner diese grüne, etwas borstige Raupe mit schwarzem Kopf: es müsste sich dabei auf jeden Fall um die Raupe eines Bläulings handeln. Es ist möglich, dass„Eine grüne Bläulingsraupe“ weiterlesen

Gemeine Heidelibelle Sympetrum vulgatum

Die kleinen braunen Winterlibellen schwirren zur Zeit zahlreich durch den Garten, aber eine Heidelibelle hatte ich dort schon länger nicht mehr zu Gast, zuletzt Mitte September 2017 auf dem > Gartentisch als Sonnenbank. Die Gemeine Heidelibelle Sympetrum vulgatum ist ein männliches Tier und es hat sich einen sonnenbeschienenen Zweig vom Bauernjasmin Philadelphus coronarius zum Innehalten„Gemeine Heidelibelle Sympetrum vulgatum weiterlesen

Garteneibischblüten Ende August

Die Anziehungskraft des Garteneibisch oder -Hibiskus Hibiscus syriacus hat seit dem letzten Beitrag vor genau einer Woche innerhalb der inzwischen vergangenen Tage stetig zugenommen:   Bilder 1 + 2: Vor allem bei Ackerhummeln Bombus pascuorum ist das Interesse an den Blüten sehr viel grösser geworden als vorher. Sie arbeiten sich energisch zur unten im Kelch„Garteneibischblüten Ende August“ weiterlesen

Unermüdliche Nachtkerzen

Die inzwischen in Europa mit geradezu unübersichtlicher eigener Unterartenbildung heimisch gewordenen Nachtkerzen haben ihren Ursprung in Nordamerika, wo sie den Ureinwohnern als Nahrungsmittel dienten. In Deutschland kennt man sie heutzutage nur als wild wachsend entlang von Bahnlinien, Strassenverläufen und auf Ruderalflächen. Aber sie können richtig viel, und für den Garten finde ich sie rundum empfehlenswert,„Unermüdliche Nachtkerzen“ weiterlesen

Weinbergschnecke beim Morgenspaziergang

Die Weinbergschnecken Helix pomatia, die im Garten leben, sehe ich so selten, dass ich mich immer unglaublich freue, eine zu sehen und weiterhin von ihrer Anwesenheit ausgehen zu dürfen, so wie am vergangenen Dienstagmorgen nach dem Regen, als diese vom Rasen kommend dem Beet unter dem Weinspalier zustrebte und darin verschwand: Meine letzten beiden Weinbergschnecken-Begegnungen„Weinbergschnecke beim Morgenspaziergang“ weiterlesen

Kandelaber- und Kleinblütige Königskerzen

Die Königskerzen im Garten haben ihre Hauptblüte hinter sich. Die Blattrosetten werden unansehnlicher, manche sogar trocken und die ganze Pflanze stirbt, aber nicht alle! Manche halten noch am Leben fest. Etliche der Kandelaber-Königskerzen Verbascum olympicum bringen weiter unten aus den dicken Hauptstängeln noch einmal blühende Seitentriebe hevor, und auch die gerade aufrechten Kleinblütigen Königskerzen Verbascum„Kandelaber- und Kleinblütige Königskerzen“ weiterlesen

Gartennotiz

Das Wetter ist gerade ideal, der Boden vom Regen weich, und so konnte ich meine Neuankömmlinge, je fünf Pflanzen von Teppich-Schafgarbe Achillea tomentosa ‚Aurea‘ und fünf vom Rosa Leinkraut Linaria purpurea ‚Canon J. Went‘, aus dem heute angekommenen Versandpaket vom Lieblingsstaudenversender direkt in den Boden setzen. Mit solchen Vorauspflanzungen für das kommende Jahr habe ich„Gartennotiz“ weiterlesen

Augustmohn

Auch Ende August blüht noch Klatschmohn Papaver rhoeas im Garten, und ich freue mich über das fröhliche Rot, und Hainschwebfliegen Episyrphus balteatus sind ebenfalls Klatschmohnliebhaber. Beim zweiten und jüngsten Bild hat der Regen den graugrünen Blütenstaub auf den roten Blütenblättern verschmiert, wie Augenmakeup nach einem Tränenregen – es können ja auch Lachtränen sein. Die Fotos„Augustmohn“ weiterlesen

Brombeeren in Rot und Schwarz

Die Brombeerfrüchte der beinahe zehn Jahre alten, > pinkfarben blühenden Pflanze im Garten sind momentan noch in Rot und Schwarz anzutreffen. Bei den schwarzen Beeren ist es auch jetzt, Ende August, immernoch ein kleines Glücksspiel, ob sie schon süss sind, oder ob es einem wegen schauderhafter Säure das Gesicht zusammenzieht. Das Foto ist vom 18.„Brombeeren in Rot und Schwarz“ weiterlesen

Nicht nur Ohren, sondern auch Finger

Heute fand ich am Fuss der abgestorbenen Eiche diese befremdlichen Pilz-Gebilde, die mir zuvor noch nie begegnet sind und von denen ich zugeben muss, dass ich sie bei der Entdeckung unerklärlich abstossend fand: Es brauchte wegen des irreführenden, grünen Algenbelags einige Zeit, bis ich die Pilzart fand, von der ich annehme, dass sie zutrifft: „Die„Nicht nur Ohren, sondern auch Finger“ weiterlesen

Wolkenohrenpilze – die nach dem Regen lauschen, womöglich …

So fand ich sie heute Morgen, nach alle dem Regen der letzten drei Tage: die kleinen braunen Ohren, frisch und straff, aufmerksam, sicherlich. Sie haben viele Namen: Holunderpilze, Wolkenohrenpilze, Ohrlappenpilze bzw. Judasohren und lateinisch Auricularia auricula-judae und weitere Synonyme. Bisher fand ich sie immer nur in der kalten Jahreszeit und nie wie bei Wikipedia im„Wolkenohrenpilze – die nach dem Regen lauschen, womöglich …“ weiterlesen

Marienkäfer im Blattlaus-Glück

Der grosse Fenchel Foeniculum vulgare vor dem Haus ist verblüht, die meisten Insekten bleiben deshalb nun aus, aber die Blattläuse sind noch da, und deshalb auch Marienkäfer. Auf den Fotos sind es ein Asiatischer Marienkäfer Harmonia axyridis und ein heimischer Siebenpunkt-Martienkäfer Coccinella septempunctata:   Fenchel ist bei Blattläusen und deshalb auch bei Marienkäfern gleichermassen beliebt„Marienkäfer im Blattlaus-Glück“ weiterlesen

Weitere Winterlibellen

Sie sind seit Anfang August im Garten immer häufiger geworden, die unscheinbar kleinen, hellbraunen Winterlibellen. Vermutlich sind es immer Gemeine Winterlibellen Sympecma fusca. Ich freue mich jedes Mal, wenn es gelingt es, sie an einem Sitzplatz zu fotografieren, um sie danach ganz in Ruhe ansehen zu können: Auf Bild 1 ruht sie an einem Fenchelstängel,„Weitere Winterlibellen“ weiterlesen

Unermüdliche Graukresse Berteroa incana

Ende Juli schrieb ich zuletzt über die Gewöhnliche Graukresse Berteroa incana im Garten, > hier. Seit 2017 wächst diese einzelne Pflanze neben Wildem Dost und Gelb-Skabiosen auf der Wieseninsel beim alten Kirschbaum, und vor allem kleinere Wildbienen, Schwebfliegen und Kohlweisslinge fühlen sich von ihr angezogen. Wegen der langen Blütezeit von Frühsommer bis Spätherbst sind nun„Unermüdliche Graukresse Berteroa incana weiterlesen