Kleine Linde

Eine noch sehr kleine Linde hat schon vor ein paar Wochen in der Wieseninsel unweit der dürregeschädigten, schütteren Birken einen Platz im Garten bekommen, aber im Gartentagebuch noch keine Notiz. Nachdem sie gut angewachsen scheint, hole ich das jetzt nach. Hier ist sie, etwa 30 cm hoch und guten Mutes:

 

Weil das kleine Bäumchen nicht aus der Baumschule kommt, sondern ein Wildling ist, den ich zu mir geholt habe, bevor er wieder abgemäht wird, gibt es kein Etikett anhängend, ob es sich nun um eine Sommer- oder Winterlinde handelt. Die herzförmigen Blätter sind auf beiden Seiten flaumig und hellgrün. Linden kreuzen sich untereinander, und so gibt es zahlreiche Hybridformen. – Foto vom 31. Mai 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

13 Gedanken zu “Kleine Linde

      • Es hat mich nur interessiert, ob du irgendwas extra machst. Du hast sicherlich Recht, daß man hier an seine Grenzen stößt. Ich gieße den Straßenbaum eigentlich viel zu wenig. Mit Gießkanne geht es kaum ausreichend zu wässern. Aber ich denke dann bei mir, mehr als die anderen bekommt er auf jeden Fall.

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        • Ich denke nicht, dass man bei sicher auch dieses Jahr drohenden Giessverboten seiner selbstgewählten Aufgabe als Baumpate gerecht werden kann.
          Diese Birken sind wahrscheinlich kaum zu retten, sie sind seit rund 50 Jahren gewachsen, während es noch einen Teich und einen höheren Grundwasserspiegel gab, Da ist wahrscheinlich das ganze Wurzelwerk nun „falsch“. Ich kann dabei zusehen, wie es immer schlechter wird, während andere, jüngere Pflanzen, die ich vor zehn Jahren gesetzt habe, gut aussehen.

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          • Das kommt noch dazu, obwohl die Stadt hier sogar zum Gießen von Straßenbäumen aufgerufen hat, während andernorts schon gießverbot war. Da es das dritte Dürrejahr ist, muß man sehen, wie lange sowas noch geht. – Na immerhin wächst was anderes und das ist ja gut. Auch wenn es mir in der Seele wehtut zu sehen, wie viele Birken jetzt eingehen. Gerade diese schönen Bäume. Ich las mal, daß sie diese extremen Wechsel nicht mögen, von sehr nassen Wintern zu trockenen Sommern. Wie du sagst, dafür sind die Wurzeln nicht angepaßt.

            Liken

            • Birken vetragen einfach grundsätzlich keine HItze, und wenn sie unter anderen Bedingungen herangewachsen sind, dann ist das eine Dopppelbelastung. Hier steht in der Nähe eine Baumreihe einen Graben entlang, und nur die Birken sterben, die anderen Baumarten rechts und links von ihnen nicht.

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