Ansichten von den Wieseninseln

Einen Beitrag mit Ansichten von den Wieseninseln im Garten habe ich in diesem Jahr, glaube ich, noch gar nicht gebracht, und darum bin ich heute Morgen einmal ums Haus gegangen. Durch die häufigeren Regenfälle in diesem Jahr sieht der Garten vielleicht minimal besser aus als in der zweiten Juniwoche 2019, aber wenn die Birken auf den Bildern erscheinen, sieht man die Dürre-Schäden nun an beiden, auch die zweite bildet keine so grossen Blätter aus wie gewohnt und auch viel weniger.

 

Das absolute Highlight dieser frühsommerlichen Wochen ist der Klatschmohn. Bei genauerem Hinsehen gibt es kein Bild in der Galerie, auf der überhaupt kein Mohnrot zu finden wäre. Auch die grössere Anzahl der Kandelaber-Königskerzen mit dem teilweise wahnwitzig schnellen Wachstum sind ein jeden Tag ein Erlebnis, das inzwischen auch meinen Mann fasziniert. Er meint, sie wachsen, sobald man wegsieht. Das Interessante an den Wieseninseln ist, dass sie von Jahr zu Jahr und zu jeder Jahreszeit anders aussehen, und dass ich zwar planen und eingreifen kann, aber durch Witterungseinflüsse trotzdem anderes geboten bekomme, als vermeintlich vorherzusehen war. – Fotos vom Morgenrundgang am 10. Juni 2020 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

3 Gedanken zu “Ansichten von den Wieseninseln

  1. Ich mag deine Wieseninseln sehr. Wie du schreibst, sind sie sehr abwechslungsreich und der Kontrast im Garten ist toll. Der Mohn ist ein so schöner Hingucker! Und natürlich die Riesenkerzen, boah ey!!! Ich bin auch erstaunt, wie üppig das Frühjahr dank der paar Regenfälle ausgefallen ist. Wenigstens Un- und Wildkräuter gedeihen prächtig. Doch wie du sagst, die Birken geben fast überall ein Trauerspiel. Auch andere Baumarten. Hoffentlich bleiben uns welche von den Birken erhalten. Vielleicht müssen wir Birkenbaumschulen für bessere Zeiten gründen.

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    • Heute Morgen regnet es hier auch wieder und das ist so nötig! Habe gestern im Garten gearbeitet und einige hohe Gräser an unerwünschten Stellen herausgezogen – aus schon wieder komplett trockenem Boden.

      Hier in der Gegend siehen die meisten Birken desolat aus, schlimmer als andere Bäume unmittelbar neben ihnen, so dass die in solchen Reihen als besonders betroffen herausragen. Ich glaube, es ist eher noch die Hitze als der trockene Boden, die sie umbringt.

      Trotz der kleinen Stammausschläge rechne ich damit, dass sie spätestens nach zwei weiteren solcher Sommer den Landschaftsgärtner zum Entkronen kommen lassen muss. Wenn ich jetzt in zweiter Reihe vorsorglich schon mal etwas setze, dann keine Birken mehr.

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