Das erste Taubenschwänzchen 2020 im Garten: heute.

Unter chronologischen Gesichtspunkten hätte ich andere Fotos zuerst zu zeigen, aber ich freue mich zu sehr über das erste Taubenschwänzchen Macroglossum stellatarum diesen Jahres, das ich heute am späten Morgen am verblühenden Garten-Flieder Syringa vulgaris beim Frühstücken vorfand. Zum Glück liess es sich Zeit damit, so dass ich wie ein geölter Blitz ins Haus rennen, und die Kamera holen konnte. Die noch aufgeschraubte 1×3 Nahlinse war hier und da ein Hinderniss, aber es reicht für eine Galerie, wo das an Federn erinnernde Schwänzchen erkennbar ist :

 

Mein bisher hier in unserer Gegend am frühesten gesichtete Taubenschwänzchen notierte ich im Blog > am 24. März 2019 an Grauweidenkätzchen. Ein weiteres, recht frühes Taubenschwänzchen schmiegte sich ein Jahr zuvor > am 23. Mai 2018 an Fliederblüten im Garten, womöglich war es am Labkraut im Garten herangewachsen, vielleicht auch ein Überwinterer als Falter. Auch das heutige Taubenschwänzchen sieht nicht „wie neu“ aus, und es freut mich, dass Garten-Flieder für diese besonders langzüngige Nachtfalterart als Nektarspender in Frage kommt, auch wenn er sonst nicht gerade als Insektenweide gilt. Für so frühe Taubenschwänzchen ist die reiche Fliederblüte jedenfalls ein Segen.
Die Fotos sind vom 21. Mai 2020 im Garten. Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die kleinen Bilder in der Galerie zum Vergrössern anklicken.

10 Gedanken zu “Das erste Taubenschwänzchen 2020 im Garten: heute.

  1. Bei uns kommen sie immer mit dem Sommerflieder.
    Vielleicht ist das hier ein Großmütterchentaubenschwänzchenexemplar,eben weil es nicht mehr ganz so frisch aussieht…muss bei dem Anblick immer an Kolibris denken…

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  2. Leider habe ich in diesem Jahr bei uns bisher nur sehr weinige Schmetterlinge gesehen. Einen Zitronenfalter ganz am Anfang, 2-3 Aurora-Falter, letztens mehrfach einen Baumweißling und ein einziges Tagpfauenauge. Ich hoffe dass bald noch mehr Arten auftauchen. Leider geht es ihnen hier, umgeben von Weinbergen (oder besser: Agrarwüsten mit regelmäßiger Gift-Berieselung) hier rundherum wohl nicht sehr gut…

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    • Dem würde ich zustimmen: um den frühlungsbeginn herum waren mehr Falter zu sehen als in den vergangenen Tagen, und ich habe mir auch schon darüber gedanken gemacht, ob das nicht mit den „Schutz-Spritzungen“ im April / Anfang Mai zusammenhängen könnte.

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