Maskenträger unterwegs

So einen Maskenträger habe ich hier schon lange nicht mehr gesehen – einen Waschbären Procyon lotor bei seinem Morgenspaziergang. Leider war er ziemlich weit weg und die Taschenkamera konnte nicht mehr, aber immerhin :

So, wie er den Wegrand inspizierte, suchte er vermutlich Schnecken und Regenwürmern, die nach dem Regenwetter aktiv waren. Das war heute Morgen, am 3. Mai 2020 in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Klickt man die Bildtafel an, kann man sie vergrössern.

22 Gedanken zu “Maskenträger unterwegs

  1. Raccoons are cute, but they are pesky and destructive. There are a lot of them around here, although I haven’t seen as many the last couple of years. The owls might be getting the little ones. The raccoons used to come to our sunroom door and beg for food.

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  2. Tolle Schnappschüsse. Sie sind wirklich zu possierlich, aber am Haus will sie bestimmt niemand haben. Aber wenn man ihnen ins Gesicht guckt, seufz :-) Allerdings kommen sie auch prima an alle Nistkästen und Vogelnester dran. Im Süden der Stadt haben sie auf einem Grundstück mal alle Kästen geplündert. Sie haben eben keine natürlichen Feinde.

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  3. Früher habe ich die immer mit Skunks verwechselt, merkwürdig.
    Schreien die nachts wie Katzen?
    Sie sollen laut einem Zeitungsbericht nämlich auch in Rheinhessen angekommen sein…

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  4. Sehr schön! – Obwohl ich aus dem angeblichen Freisetzungsgebiet der Waschbären in D stamme, habe ich bisher – ausser die Spuren – noch keinen „live“ gesehen.
    https://osmerus.wordpress.com/2015/10/12/herbstfarben-im-und-am-edersee/
    Im Ostharz lernte ich allerdings ideenreichen Mülleimerschutz gegen Waschbäraktivitäten kennen – dort offenbar dringend nötig.
    https://osmerus.files.wordpress.com/2015/09/img_9677-anzeichen-welches-tier-hier-lc3a4uft-schutz-vor-waschbc3a4ren-an-den-mc3bclleimern.jpg?w=500&h=375

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    • Man hört mehr von ihnen als man sieht, weil sie vorwiegend zur Schlafenszeit unterwegs sind, mir sind auch in den vergangenen 10 Jahren, seit ich wieder hier wohne, fast ausschliesslich Spuren begegnet und nur eine einzige Sichtung in einigen Kilometer Entfernung. Die Bejagung ist stark hier, die Fallen waren jahrelang aufgestellt, und geschichten von geplünderten Kirschbäumen und Dachboden-Einnistungen wurden erzählt, während sich allerdings niemand an gelben Säcken mit nicht ausgewaschenen Plastikverpackungen von Lebensmitteln zu schaffen macht, und auch die mir bekannten „Komposthaufen“ mit brot und tierischen Abfällen jenseits von Gartenzäunen an der Feldmark offenbar nur von Krähen und Ratten besucht werden.
      Ich habe nicht den leisesten Schimmer, wieso die findigen Waschbären hier Dächer und fruchttragende Bäume selektiv besuchen sollen, aber die wirklich einfachen Angebote nicht wahrnehmen.
      Es ist wirklich bedauerlich, dass diese drolligen Alleskönner in der hiesigen Natur so viel Vernichtungspotential haben. Ich glaube, denen würden höchstens Wölfe Jungtiere rauben können, während die Erwachsenen für sie vermutlich zu raffinierte MMA-Kämpfer sind, denen mehr Techniken möglichs sind, aber die Wölfe will ja auch keiner haben.

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