Faulenzer

Der Name geht zwar auf den leichten Fäulnisgeruch der Rinde zurück, heisst es in der Beschreibung des Wildgehölzes Faulbaum Rhamnus frangula bei > Wikipedia, aber er ist auch ein rechter Faulenzer, der im Frühling erst spät zeigt, ob überhaupt noch Leben drin ist, was man ja gerne wüsste, im Anschluss an den ersten Winter nach dem Pflanzen, und weil alle anderen rundherum schon Grün zeigen. Seit Anfang April habe ich ihn jeden Tag mit Aufmerksamkeit bedacht und ihm erzählt, dass er nicht irgendein Strauch für mich sei, sondern ein Wunschgehölz …

… wegen der schönen Herbstfärbung und wegen der Zitronenfalter. Na gut, die hätte ich vielleicht nicht erwähnen sollen, weil die Raupen schliesslich an seinen Blättern fressen, aber sie übertreiben es nicht, denn die Weibchen legen von den überhaupt von ihnen produzierten hundert Eiern höchstens ein oder zwei pro Blatt ab.
Er zierte sich bis Mitte April, dann zeigte sich ein erster winziger grüner Spalt an einzelnen Knospen, und der Langsamstarter brauchte für die auf den beiden Bildern sichtbare Entwicklung ganze 6 Tage, die Fotos sind nämlich vom 18. und 24. April 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

3 Gedanken zu “Faulenzer

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