Füreinander zu Hause bleiben!

Dieses Wochenende kommt es auf jeden einzelnen an, zu beweisen, dass man freiwillig dazu beitragen kann, die Kurve der Neu-Infektionen mit dem Coronavirus / Covid-19 / SARS-CoV-2 zu verlangsamen, statt über die nun geltende Schliessung von Gastronomiebestrieben hinausgehend eine noch striktere Ausgangssperre zu provozieren.

2020-03-21 Coronavirus - Solidarisch sein - zuhause bleiben (1A)

Für die nächste Zeit ist dies mein Profilbild. Es ist mein Solidaritäts-Statement und meine Äusserung zum Thema, auch wenn ich das Virus weiterhin nicht zum dominierenden Inhalt erhebe, denn das können andere besser:

  • die Webseite des Bundessministeriums für Gesundheit> zum neuartigen Coronavirus / COVID-19
  • die Webseite des > RKI / Robert Koch Instituts zum COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)
  • die Webseite des Patientenservice > 116117.de – So erkennen Sie, ob Sie sich mit COVID-19 angesteckt haben
  •  

    Nun hält es jeder in seinen gründlich und regelmässig gewaschenen Händen, ob ein ohnehin schon eingeschränktes Leben zusätzlich durch auszudruckende Passierscheine für jeden Gang ausser Haus und von drohenden Strafen begleitet noch unangenehmer wird, oder nicht!
    Also: zu Hause bleiben und Abstand zu halten ist das Beste, was wir füreinander tun können!

    p.s.: Das Bild darf gern weiterverwendet werden.

    37 Gedanken zu “Füreinander zu Hause bleiben!

    1. Hier gilt ja ab heute ein Versammlungsverbot über 3 Menschen. Ob das jetzt hilft, diejenigen zur Vernunft zu bringen, die sich immer noch durch eine große Ignoranz auszeichnen?
      Ich denke oft, dass es wie mit den Kindern ist, mahnen reicht (manchmal) nicht, manchmal muss es erst bitterernst werden bis sie einsichtig werden.
      Wir leben in einer Gesellschaft, in der viele nicht erwachsen geworden sind, im Sinne davon Verantwortung für sich selbst und die anderen zu übernehmen, leider.
      Gutes dir und liebe Grüße
      Ulli

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      • So scheint es mir auch, und die „Kindischen“ sind leider in allen Generationen vertreten.
        Wie gut, dass man sich im Web ungehindert treffen kann!
        Liebe Ulli, wenn bei euch nun solche Regeln gelten, wird das hoffentlich auch bald wirken. Alles Gute.

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      • Ja, es fällt schwer, nicht zu tun, was man sonst so gewohnt war. Solange man nicht selbst in Quarantäne bleiben muss, hat man ja wenigsten noch ein paar Bewegungsmöglichkeiten, um mal an die Luft zu kommen, und das ist schon wichtig, sich die zu erhalten.

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    2. Richtig ist zu appellieren sowie sich an derartige Appelle zu halten. Doch die, die sie hören oder lesen sollten, ignorieren sie noch immer. FAZ; 21.03.: Die Berliner weigern sich großflächig, freiwillig auf Abstand zu bleiben. Das liegt auch am Unwillen des Regierenden Bürgermeisters, Entscheidungen zu treffen. Die könnte ihm am Sonntag abgenommen werden.

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      • Das ist der springende Punkt, den ich auch meine. Es sind sicherlich viele Menschen mit engeren Wohnverhältnissen in grossen Städten lieber ausserhalb ihrer Wohnung, die sie vielleicht noch mit anderen teilen, die diese ungewohnte, gleichzeitige Anwesenheit nicht ohne Dispute aushalten. Aber gerade diese Menschen müssten doch erst recht die bisher noch als ausreichend geltenden Maßstäbe einhalten, um weiterhin rausgehen und auch länger draussen bleiben zu können, mit ausreichnd Distanz zu anderen Personen, mit denen man sich auch über zwei, drei Meter Abstand immer noch angeregt unterhalten könnte.

        Es sind ja nicht nur Ältere oder chronisch Kranke von den überstrapazierten Kapazitäten der Krankenhäuser betroffen, sondern jeder einzelne, der bei seinen Arbeitswegen oder Freizeitunternehmen verunfallt und plötzlich auf genau die medizinische Versorgung angewiesen sein wird. Niemand ist unverwundbar, nur weil er durch das Coronavirus direkt kaum Schaden nehmen wird.
        Es gibt tausende Möglichkeiten, weshalb jemanden unerwartet auf sekundäre Weise zum Opfer der Pandemie werden kann.

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    3. Mit einer Ausgangssperre oder strengeren Ausgangsbeschränkungen rechne ich ganz fest. Ich werde weiterhin draußen sein können und müssen, Pferde müssen auch in Corona-Zeiten versorgt werden. Die Anweisungen („Leitlinien“) sind ok, die vom Ministerium jetzt ausgegeben wurden für die Sicherstellung der Versorgung von Pferden. Ich habe meine Isländerdame heute spazieren geführt, uns ist niemand begegnet.

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      • Bei uns ist es auch nicht schwer, in der Landschaft weit und breit allein zu sein, wenn ich mit Bongo gehe, ist das auch zu normalen Zeiten oft so. Es ist gut, einen Garten zu haben. Um so mehr habe ich Verständnis für diejenigen, die keinen haben, wenn die aufgrund gewisser rücksichtloser Leute ihrer Bewegungsfreiheit stärker eingeschränkt werden als bisher, obwohl sie keine Abstände unterschreiten oder Vorsichtsregeln missachten..

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      • Ja, aber jemand auf dem Weg zur Arbeit oder am Arbeitsplatz trägt mit seinem Verhalten in der Regel nicht zu den Risiken bei. Das Problem ist das Freizeitverhalten.

        Liken

          • Die zur Arbeit fahren, scheinen sich inzwischen mehr vorzusehen als anfangs, die sind schliesslich nicht zum Spass unterwegs, sondern weil sie müssen, das ist sicher ein Unterschied zu denen, die nur aus Langeweile und zu anderen Tageszeiten umherfahren.

            Wie das woanders ist, kann ich aber realistisch nicht beurteilen, bei uns müssen nun die meisten das Auto oder das Fahrrad benutzen, da normalgrosse Busse nur als Schulbusse gefahren sind, die aber nun ruhen, während die kleinen Rufbusse für eigentlich acht nur noch maximal drei Personen befördern, was für unsere Region ein Riesenproblem darstellt, sich überhaupt auf „Öffis“ einzurichten. Bahnverkehr gibt es von Lüchow ausgehend sowieso nicht.

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    4. Ja, das wird alles gar nicht so einfach. Und bei der Gelegenheit lässt sich auch trefflich über den Freiheitsbegriff an und für sich wieder streiten. Hatte da auch schon ein paar interessante Überlegungen, aber jetzt find ich sie gerade wieder nicht. Hm, immerhin Papermoon – Tell me a poem [Live] wieder

       

      Bleib gesund!

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    5. Ich hatte mich die Woche auch schon mehrfach geärgert, daß es bei vielen noch nicht angekommen war und es nicht klappte. Daß die Beschränkungen kommen würden, weil ein Teil nicht mitmacht. Aber seit Freitag hat sich an vielen Orten was getan. Auf dem Wochenmarkt haben sich alle vorbildlich verhalten. Aber jemand erzählte, daß es im Supermarkt immer noch chaotisch zugehen würde. Ich war Donnerstag einkaufen und da liefen viele wirr durch die Gegend, es war voll und Abstand nur selten gegeben. Ich fand es aber auch doof, daß der Supermarkt nicht von sich aus ein bißchen aktiv wurde. Klar, Eigenverantwortung, aber ein Schild oder eine aufgeklebte Linie können hilfreich sein. Seit heute habe ich das Gefühl, ja, es geht. Wie es im Supermarkt war, weiß ich aber nicht. – Ich bin heilfroh über den Balkon (ein Garten wäre toll jetzt) und noch spazieren gehen zu dürfen, dürfte für uns Städter ein besonders hohes Gut sein. Unvorstellbar, nicht raus zu können! Ich war Anfang der Woche noch im Wald und habe, à la Frederic, Bilder gesammelt :-) Ich beneide jetzt die Landbewohner, die mal eben ne Runde um den Acker machen können. Bleibt nur der Web-Spaziergang.

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