Neulinge im Garten

Gestern war Gartenwetter. Neugekaufte Sträucher sehen um diese Jahreszeit unspektakulär aus, aber im Sinne meines Garten-Tagebuchs muss ein Eintrag dazu sein, wann ich meine Neulinge, nämlich …

  • drei Eingriffelige Weissdorne Crataegus monogyna (siehe Bild),
  • zwei Rotholz-Hartriegel Cornus alba ‚Sibirica‘,
  • einen Gelbholz-bzw. Seidigen Hartriegel Cornus sericea ‚Flaviramea‘,
  • zwei Gewöhnliche Liguster Ligustrum vulgare,
  • und eine rotblühende Zaubernuss Hamamelis x intermedia
  •  

    … in der Baumschule gekauft, bzw. in den Boden gebracht habe. Die beiden Grossen, Gelbholziger Hartriegel und rote Zaubernuss, stehen in ihren Töpfen noch „Probe“, bevor ich mich festlege und die umfangreichen Pflanzlöcher grabe, aber weil es stürmt, heute eher nicht. Immerhin haben die Weissdorne, die Rotholzigen Hartriegel und die Liguster ihre Plätze gefunden, andere, schon vorhandene kleine Bäumchen und Sträucher haben ihren Platz gewechselt – die Bodenfeuchte und der noch zögerliche Frühjahrs-Zustand sind gerade noch ideal dafür.

    Das Foto zeigt einen der drei kleinen Eingriffeligen Weissdorne Crataegus monogyna, mit „Bongo-Schutz“, damit er nicht umgerannt wird, und meine erste Pflanzaktion des Jahres habe ich gestern gestartet, am 11. März 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Man kann das Bild zum Vergrössern anklicken, aber ich glaube, viel hilft es nicht, das Bäumchen ist einfach noch sehr klein. Das ebenfalls kleine, oben den Stab krönende Salzstreuer-Tierchen vom Flohmarkt bewacht ihn und zeigt ihm, wo es hingehen soll: nach oben!

    13 Gedanken zu “Neulinge im Garten

          • Leider haben sich nicht alle Neulinge gleich gut entwickelt:

            Weissdorne haben ja einen sehr langsamen Wuchs, was den Vorteil hat, dass sie andererseits genügsam sind. Ihnen geht es gut genug. Man braucht nur viel Geduld.

            Den Ligustern geht es gut genug, aber bei den trockenen Bedingungen entwickeln auch sie sich nur langsam, aber mit Blüten, Blättern und Beeren, wie es sein sollte.

            Die Zaubernuss gedeiht bisher einigermassen, aber hat sich als eigentlich zwei herausgestellt, aber dazu fasse ich mich mit Link kurz:
            https://puzzleblume.wordpress.com/tag/zaubernuss/

            Die Roten und noch mehr die Gelben Hartriegel sind allzu durstige Gesellen, und nachdem ich mir das Elend trotz zusätzlichen Giessens lange genug angesehen habe, wurden die alle miteinander im Herbst 2021 ausgegraben – mit nicht / kaum mehr Wurzeln als beim Pflanzen.
            Solche Gewächse sind, im Gegensatz zu früher, nicht mehr für unsere heissen und trockenen Sommer geeignet und keinen weiteren Versuch lohnend.

            Weil es viele Menschen in anderen Regionen Deutschlands gibt, die sich unsere Umstände – „ihr könnt es doch im Norden nicht heisser und trockener gehabt haben als wir!“ – nicht vorstellen können, empfehle ich dann immer die Webseiten des UFZ-Dürremonitors der Helmholtz Klimainitiative:
            https://www.ufz.de/index.php?de=37937

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