Wintervögel

In Österreich wird heute bereits gezählt, während die > Stunde der Wintervögel zu der der NABU – Naturschutzbund Deutschland aufruft, erst nächstes Wochenende, vom 10. bis 12. Januar 2020 angesagt ist, um Vögel zu beobachten und die Ergebnisse auf der NABU-Webseite zu melden.
Das wird bei uns hier im östlichen Niedersachsen insofern spannend und vielleicht auch enttäuschend ausfallen, weil der Winter bisher grün ist und, wie auch für die kommende Woche vorhergesagt, bei Plus-Temperaturen regelmässig nur Sperlings- und Meisenarten sowie Amseln und Rotkehlchen den Garten besuchen, zumindest so, dass man sie auch bemerkt, während sich zum Beispiel Grünfinken (siehe Bild, links), Goldammern, Distelfinken und Zeisige lieber in den Feldern und bei den Bäumen entlang der Wegränder aufhalten, was ja eigentlich auch wieder gut ist.
Der Zaunkönig, der Heimlichtuer, wird sich vermutlich ausgerechnet dann wieder verstecken und kann wahrscheinlich den Regeln entsprechend nicht mitgezählt werden …
Trotzdem halte ich den Termin fest und hoffe, es wird kommende Woche nicht wieder nur verregnete und stürmische Zähltage geben, wie so oft in vergangenen Jahren.

Das Foto vom Grünfink Chloris chloris ist vom Neujahrstag, am 1. Januar 2020 entstanden in Ortsrandnähe, aber eben nicht im Garten, auch wenn sich dort gelegentlich ein oder zwei Grünfinken zeigen, sondern in der Feldmark bei Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Weitere Infos zur Teilnahme und hilfreiche Downloads findet man auf der NABU-Webseite einsehbar > hier und vorab im Video:

 

17 Gedanken zu “Wintervögel

  1. Hier auch etwas „tote Hose“, was die Vögelchen angeht. Wundern tu ich mich über die Amseln, von denen es doch hieß, sie seien einem Virus zum Opfer gefallen. Doch wohl längst nicht alle…

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    • Hier sind die Amseln anscheinend auch nicht betroffen und wühlen vehement das Laub im Garten um, dass es meterweit fliegt. Die Ansteckungsgefahr für das Usutsu-Virus nicht wahrscheinlich nicht überall gleich gross.

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    • Ich habe auch in den zurückliegenden Jahren immer wieder das Gefühl gehabt, dass sie ausgerechnet dann weniger erscheinen., und kaum war der Zeitraum herum,…. 🤔
      Aber sie an so einem Tag extra mit Futter anlocken zu wollen, um besonders viele zählen zu können, ergibt auch keine realistischen Ergebnisse, darum denke ich, dass die Zählungen in erster Linie helfen, bei solchen Gelegenheiten das Problembewusstsein der Menschen allgemein zu wecken und zu schärfen, und Anreize schaffen sollen, bessere Bedingungen zu schaffen, um den Vögel ganz generell mehr Schutz zu geben.

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      • Kein Extrafutter. Das liegt und hängt schon seit Wochen im Garten. Die Spatzen und wenige Meisen haben es angenommen, doch jetzt bleibt alles unangetastet. Einige Knödel muss ich entsorgen. Die sind von der Wärme wohl nicht mehr geniessbar und werden schwarz.

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        • Das ist ja extrem. So etwas hatte ich noch nie, dass Knödel zu gammeln anfangen.
          Dann wäre es wohl besser, weniger anzubieten. Ich füttere diesen Winter auch viel weniger, weil durch die feuchten Monate sie im Grünen ganz gut versorgt sind.
          Vielleicht fühlen sie sich bei dir auch von Katzen belästigt?
          Ich stelle und hänge bei mir dieses Jahr jeden Tag alles etwas anders hin, um es den diversen Nachbarsraubtieren unbequemer zu machen, dafür kann ich dann eben keine Fotos aus dem Fenster machen – egal, hauptsache, die Vögel sind etwas sicherer.

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  2. Die Futterstelle im Garten wird wenig angeflogen, während die Nüsse auf dem Terrassentisch nicht nur für Eichhörnchen sondern auch für den Eichelhäher von Interesse sind. Das Eichelhäher-Pärchen tut sich allerdings schwer, sie mitzunehmen. Das war der „Winterbericht“. Ganz in der Nähe dagegen frühlings mit zurückkehrenden Störchen. Dumm nur für sie, dass ihre Nester von den Strommasten entfernt wurden.

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    • Nester auf Strommasten sind vermutlich für die Jungen später nicht ungefährlich, aber die Störche tun mir auch leid. Ob die überhaupt in Afrika waren? Vermutlich gehören sie zu den neuen „Winter-Ausweichlern“.

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