Grünfeucht und kaltwindig

„Grünfeucht und kaltwindig“ beschreibt das bisherige Wetter für das Wochenende am zutreffendsten. Aber diese Form des Winters hat ihre grünen Liebhaber, wie die Flechten auf den von ihnen besiedelten, fast ständig feuchten Ästen oder Steinen (Bild 1) oder das üppige Moos und die jungen Gras- und andere Jungpflänzchen, die den Fuss der abgestorbenen Eiche immer weiter erklimmen (Bild 2) nicht zu vergessen die Acker-Wildkräuter, die ihre Gelegenheiten zum Grünen, Blühen und Samenbilden nutzen, wie das Ackerstiefmütterchen mit seinen bescheidenen, elfenbeingelblichen kleinen Blüten (Bild 3), die kaum erkennbar unter den violetten Blättermützchen hervorlugen:

 

Auch ich kann mich trotz der gerade sehr ungemütlichen Witterung motivieren, darüber positiv zu denken, denn die Feuchtigkeitsreservoire werden gefüllt und das Bodenleben kann sich erholen, was man auch daran erkennen kann, dass die Amseln bei der Futtersuche nicht nur die Blätter im Beet herumwerfen, sondern darunter auch Nahrung finden. Von einer eiligen Fotorunde während einer Regenpause gibt es nur diese drei Bilder und seitdem ist es sehr schnell wieder graufinster und tosend stürmisch geworden. Die Sturmböen fahren heftig durch die Baumkronen und Sträucher lassen mich gerade sehr froh sein, so schnell nicht noch einmal hinauszumüssen, die Vögel draussen haben sich irgendwo verkrochen und Bongo dreht dem draussen niederpladdernden Regen ablehnend den Rücken zu.
Fotos vom heutigen 4. Januar 2020, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

8 Gedanken zu “Grünfeucht und kaltwindig

Kommentar - gerne!

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s