„Ohren“ im Garten

Die Pilz-„Ohren“ im Garten fühlen sich bei der derzeitigen Witterung sehr wohl, die kürzlich noch als winzig gebloggten Austern-Seitlinge Pleurotus ostreatus an der Eiche sind innerhalb der vergangenen Woche wieder auf angenehme Speisegrösse herangewachsen, wie man auf dem linken der beiden Fotos sehen kann:

Die Holunderpilze, Wolkenohrenpilze, Ohrlappenpilze bzw. Judasohren Auricularia auricula-judae auf dem zweiten Bild haben sich nach dem Frost gut erholt, sind gewachsen und vermehren sich sogar auf dem alten Holunderast, den ich vor nicht ganz drei Wochen lose im Gesträuch am Wegrand gefunden und in den Garten mitgenommen hatte, damit er nicht womöglich im nächsten Osterfeuer landet.
Die Judasohren lasse ich aber trotz ihrer Essbarkeit in Ruhe, damit sie sich hoffentlich im Garten irgendwo noch weitere geeignete Plätze finden, denn laut > Wikipedia-Artikel zum Judasohr beschränkt sich die Art nicht nur auf Holunder, der Schwächeparasit an lebenden Bäumen oder sich saprobiontisch von bereits abgestorbenem Holz ernährende Pilz wächst demnach z.B. auch an Birken, Robinien, Ulmen, Walnussund weiteren mehr, auch wenn er am häufigsten an Holunder vorkommt.
Nachdem eine meiner Birken durch die Dürre dermassen schwächelt, dass es unsicher ist, wie und ob es in den kommenden Jahren mit ihr weitergeht, könnte ich sie mir als Holunderpilzbrutstätte gut vorstellen und dachte mir: ich bringe die mal einander näher, vielleicht lassen sich dort bald ähnliche Pilzwunder beobachten, wie mit den Austernseitlingen an der abgestorbenen Eiche?
Fotos vom 7. Dezember 2019, im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die Bilder wegen des Hochformats am besten Maus-rechtsklicken, zumindest beim richtigen Blogbesuch öffnen sie sich dann grösser als bloss im Karussell.

16 Gedanken zu “„Ohren“ im Garten

  1. Schick! ich drück die Daumen, auch wenn sie sich auf dem Holunder besonders gut machen. Die Exemplare der beiden Sorten sehen doch schon super aus bei dir. Ich glaube, ich habe kürzlich Austernseitlinge im Wald gesehen, allerdings sehr winzig.

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    • Die könntest du in einer Woche wieder besuchen und dann sehen sie grössentechnisch so ähnlich aus wie hier auf dem Bild.
      Hier habe ich gerade heut früh neue auf einer Seite der Eiche entdeckt, der Nordostseite, auf der sie bisher noch nicht zutage getreten sind. Es ist immer wieder spannend.

      Gefällt 2 Personen

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