Frostspanner und Judasohren

Heute war wieder so ein dämmerig-grauer Tag mit gelegentlichen Regenfällen, an dem man meint, es gäbe nichts Besonderes zu sehen, weil sich sogar die Tiere irgendwo verstecken und auf besseres Wetter warten.

2019-11-21 b. LüchowSss (4) Bank

Beinahe hätte ich deshalb keine Kamera mitgenommen, als ich mit Bongo vormittags durch die nebelige und matschige Feldmark spazierte, wo inzwischen noch mehr Blätter auf den Wegen liegen.

2019-11-21 b. LüchowSss (6) Bongo + Weg

Gut, dass ich die Taschenkamera doch dabei hatte, sonst hätte ich den Kleinen Frostspanner Operophtera brumata nicht fotografieren können, der mit zitternden Flügeln an der Eiche sass …

… und auch nicht die merkwürdigen, rotbraun-samtigen Holunderpilze alias Judasohren Auricularia auricula-judae, die ich auf dem toten Holz an einem alten Schwarz-Holunder Sambucus nigra fand:

2019-11-21 b. LüchowSss (9) Holunder m. Judasohren (Auricularia auricula-judae)

Die Kleinen Frostspanner fliegen in einer Generation von Mitte Oktober bis Ende Dezember, wohingegen man die Judasohren eigentlich das ganze Jahr über finden könnte, mir sind sie allerdings bei uns in der Umgebung bisher immer nur in der kalten Jahreszeit begegnet, zwischen Spätherbst und Frühling.
Fotos vom 21. November 2019, zwischen Lüchow und Wustrow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

5 Gedanken zu “Frostspanner und Judasohren

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