Bevor zuviele Blätter fallen

Langsam verfärben sich die Bäume und immer wieder fliegen Blätter vorüber, andere haben sogar schon eine ganze Menge davon verloren. Auf dem ersten Foto im Beitrag liegen unter dem gelbgrün leuchtenden Maulbeerbäumchen auf der rechten Seite schon einige der grossen Blätter am Boden, während Blutpflaume, Apfelbäume und etliche andere noch die Blätter festhalten.

Bevor zu viele Blätter von meinen neugepflanzten Gehölzen fallen, und sie auf Fotos nahezu unsichtbar werden, muss ich noch eine Garten-Notiz von meinen neuen Gehölzen zusammenstellen, damit ich sie später zum Vergleichen ihrer Entwicklung im Blog wiederfinden kann.

Zum Beispiel sind Ende September ausser der Magnolie > hier (Bild 2 auch ein Faulbaum (Bild 3) und ein Gewöhnlicher Schneeball (Bild 4) eingezogen, und bei den Pflanzarbeiten fand ich zwischen den Stauden einen jungen Spindelstrauch bzw. Pfaffenhütchen, für den ich ein anderes Plätzchen zum Grosswerden gefunden habe (Bild 5):

Gut, dass ich nicht mit allen Fotos bis heute gewartet habe: der Gewöhnliche Schneeball hat inzwischen schon seine rotgefärbten Blätter grösstenteils abgeworfen. Es gibt aber neuerdings insgesamt drei neue, verschiedene Schneebälle im Garten, auf den nächsten beiden Bildern sind die weiteren zu sehen. Weil die beiden in der Rasenfläche stehen, haben sie sicherheitshalber für die nächsten Monate einen „Bongo-Zaun“ bekommen, damit der sie nicht umrennt.

Den Immergrünen Duft-Schneeball bzw. Burkwood-Schneeball hatte ich schon > hier erwähnt (Bild 6), aber weil sich herausstellte, dass ich noch einen schönen Platz für einen weiteren, nicht zu hoch werdenden Strauch hätte, sind wir noch einmal zur Baumschule gefahren und haben den erst gestern gepflanzten Japanischen Etagen-Schneeball mitgebracht (Bild 7). Glücklicherweise hat uns der Regen endlich einen gut durchfeuchteten Boden beschert, so dass ich meine Neuen getrost für eine Woche Kurzurlaub allein lassen kann.

Es gibt aber noch mehr und kleinere „Anfänger“, die fotografiert habe, um sie sozusagen zum Abschluss der laubtragenden Zeit aufzulisten. Auf den Bildern hierüber sind es zwei Kirschen-Wurzelschösslinge, den ersten (Bild 8) hatte ich schon einmal im Blog erwähnt > hier, der zweite (Bild 9) ist an einer anderen Stelle im Garten aufgetaucht – vielleicht ist es dieselbe Art, vielleicht auch nicht, das wird man hoffentlich bald erkennen können.

Noch zweimal „Prunus-„, von denen ich weiss, worum es sich handelt: auf Bild 10, hierüber das linke, ist ein im zeitigen Frühjahr abgeteilter Wurzelschössling der Hauspflaume zu sehen, der erfolgreich den trockenen Sommer gemeistert hat, daneben (Bild 11) der stramm herangewachsene, ehemals winzige Wurzelschössling einer rotlaubige Kirschpflaume, die an einem Feldweg in der Nähe wächst und, im Gegensatz zu meinen beiden dunkler roten Blutpflaumen im Garten grossartig fruchtet. Nachdem der von ca. 15 cm auf einen Meter angewachsen ist, muss er hier einen Platz haben.

Nicht unerwähnt bleiben sollen auch die letzten beiden noch ganz kleinen, zukünftigen Bäumchen: dem bereits > hier schon mal gezeigten, aber seitdem gut gewachsenen Birkensämling von der Wieseninsel (Bild 12) und wieder ein vermuteter Wurzelschössling, bei dem ich zwar zu Kirsche oder Pflaume tendiere, der aber an einer Stelle aufgetaucht ist, die viele Meter von etwas anderem als Apfel, Birne und Nektarine entfernt liegt. Meine Vermutung ist, dass hier (Bild 13) die Unterlage der Nektarine in ca. 2 m Entfernung zum Vorschein kommt, aber „nix is g’wiss“.

Ich hoffe, dass sie alle jetzt die üppige Feuchtigkeitsversorgung noch gut mitnehmen können, vielleicht, solange es nicht zu kalt wird, noch ein bisschen mehr Wurzeln entwickeln, und dann im kommenden Jahr zeigen, was sie können. – Fotos vom 28. September bis 11. Oktober 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder in der Galerie anklicken.

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