Königskerzen-Notiz: nach einem Jahr

Wieder eine Gartennotiz: sie betrifft die Entwicklung der durch Selbstaussaat entstandenen Jungpflanzen der so oft schon gezeigten Kandelaber-Königskerze Verbascum olympicum beim Haus. Ich hatte, nachdem der Boden im Oktober 2018 auch endlich etwas feuchter war, die kleinen Pflanzen Ende Oktober des vorigen Jahres an eine andere und gemeinsame Stelle im Garten verpflanzt.
Den Beitrag kann man > hier ansehen. Hier ist zum Vergleichen noch einmal eines der Fotos vom 31. Oktober 2018:

In den kommenden Jahren sollen sie auch im feldseitig gelegenen Gartenteil eine Königskerzen-Insel bilden, wenn ihnen der windigere Standort dort bekommt. Die Nachkommen der 2015 gepflanzten und nach zwei Blüten-Sommern eingegangen (bzw. durch eine Tochterrosette sich selbst ersetzt habende) Mutterpflanze mussten von 2018 auf ’19 keinen harten Winter überstehen und sind seitdem gut herangewachsen, wie man auf dem aktuellen Bild sehen kann.

Die Entwicklungsphase eines Sämlings von den ersten Blättchen bis zur Blütenkerze dauert zumindest hier bei uns mehrere Jahre, im Web habe ich nichts dazu gefunden, da war nur die Rede von zwischen drei bis vier Jahren Gesamt-Lebensdauer oder länger. Blütensaisons haben sie bei mir im Garten offenbar zwei, bevor sie eingehen. Ob der „Kindergarten“ kommenden Sommer schon blühen wird, ist bei der momentanen Grösse der Rosetten noch ungewiss, aber ich finde sie auch in diesem Stadium schon sehr schön. Ihre „Tantenpflanze“ am Haus dagegen blüht und blüht dieses Jahr bereits seit Mitte Juni!

So sieht sie im Moment aus. Vermutlich ist dies ihr letztes Jahr, aber hinter ihrer vergilbenden Blätterschürze lassen sich auf dem Bild bereits die etwas bläulichgrüner erscheinenden Blätter der Nachfolgerin erahnen:

Bis die derzeitig „leuchtende“ Königskerze verblüht und vergeht, wird es hoffentlich noch einige Wochen dauern, denn sobald es aufhört zu regnen und nicht zu kalt ist, gibt es noch Insekten, die sie aufsuchen, wie beispielsweise heute einige Hain-Schwebfliegen und eine Beerenwanze:

Im vergangenen Februar sind mir Königskerzen von Wühlmäusen oder vielleicht auch anderen Interessenten von unten her abgefressen worden, wie > hier zu sehen. Es heisst, sie sammeln zum Winter Nährstoffe darin an, das ist ein verständlicher Grund. Deshalb ist es gut, ausreichend Nachwuchs zu erhalten.

Fotos vom 31. Oktober 2018 sowie vom 2., 3. und 8. Oktober 2019, alle im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

4 Gedanken zu “Königskerzen-Notiz: nach einem Jahr

    • Ja, so empfinde ich das auch. Selbst wenn sie mehrere Jahre brauchen, bis die Blütenkerze erscheint, sehen sie vorher schon in recht jungem Stadium sehr schön aus – und bleiben im Winter genauso silbriggrün und stramm stehen, während andere sich entblättern oder nur müde herumhängen.

      Liken

Über Kommentare freue ich mich | thank you for your thoughts!

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.