Amselgeschwister

Am Freitagmittag traf ich die beiden jungen Amselgeschwister Turdus merula im Garten an, wie sie im Schutz eines grossen Gesträuchs an einer sonnigen Stelle sassen, herumpickten, sich putzten und ab und zu die Flügel streckten :

Anscheinend sind sie zu zweit und befinden sich in der Jugendmauser, wie man besonders gut dem federkielstoppeligen Gesicht auf Bild 2 ansehen kann. Völlig furchtlos liessen sie sich von mir fotografieren, wobei ich aber auch nicht zu aufdringlich wurde, sondern mich auf das Zoomen beschränkte.
Foto vom Vormittag des 28. September 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Zum Vergrössern bitte die Bilder anklicken.

22 Kommentare zu „Amselgeschwister

  1. Die sind ja süß :-) Ich beneide dich. Amseln sehe ich hier so gut wie keine mehr. Wenn ich Glück habe, höre ich mal eine. Vielleicht kommen sie demnächst aufs Grundstück zum Beerenpflücken, wenn der Weißdorn welche hat. Echt schade.

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    1. Im Winter vielleicht. Wie Osmerus vorher schon andeutete, ist das Virus wirklich ein Problem, und wie bei den Grünfinken ist die Verbreitung über unsaubere Wasserstellen sehr wahrscheinlich.
      Nachdem sie bei mir im Garten weit und breit überhaupt Wasser erreichen können und ich meine Vogeltränken den Sommer über sogar vier- bis fünfmal mit Frischwasser versorge und ansonsten täglich, sind ihre Chancen hier gut, gesund zu bleiben, solange nicht kranke Vögel woanders her einfliegen – bei Amseln als Standvögel ist das zum Glück weniger wahrscheinlich.

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      1. Das Virus einerseits, die Trockenheit andererseits. Wenn es keine Regenwürmer gibt, ziehen sie sich vielleicht in gut beregnete Gärten zurück? Sie fressen zwar auch anderes Getier, aber vielleicht werden sie woanders fündiger, keine Ahnung. Wie weit das Virus jetzt schon richtig doll zugeschlagen hat, weiß ich gar nicht.

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          1. Oh Mann, daß ist heftig. Sie schreiben ja, daß es beim Erstauftreten besonders krass ist. Vielleicht bilden sich danach bei manchen Tieren Resistenzen, so wie bei uns? Es bleibt zu hoffen. Ein fast 50%iger Einbruch ist schon dramatisch.

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