Erster Zwetschgen-Datschi

Dieses Jahr reichen die Früchte vom eigenen Hauspflaumen-Baum Prunus domestica ‚Bühler Frühzwetschge‘ nicht nur, um ein paar Mal von der Hand in den Mund zu naschen, sondern erstmals auch zu einem kompletten und dicht belegten Blech mit bildschönem, saftigem Zwetschgen-Datschi:

Das Lob auf die Schönheit der bayerischen, sehr flachen Hefeteig-Variante vom Pflaumenkuchen, bei der die Fruchtschicht höher ist als der saftdurchzogene Teig, gebührt übrigens meinem Mann, der sich langsam aber sicher zum Hefeteig-Magier entwickelt. Zuckerfrei ist der Kuchen ausserdem, denn wegen seiner Diabetes verwenden wir seit einigen Jahren fast nur noch Birkenzucker.

Foto aus der Küche vom Mittag des 30. August 2019, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

28 Gedanken zu “Erster Zwetschgen-Datschi

  1. da ich nach dem köstlichen zwetschgenfleck(lokale variante des zwetschgendatschis) süchtig bin, ist die virtuelle variante zwar optisch sehr erfreulich, erfüllt mich aber mit ungeheurer sehnsucht nach der realen variante. ich hoffe, wenigstens du konntest dich daran laben. lg erich(eh)

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      • Wir auch! War heute auf dem Wochenmarkt, aber leider gab`s nur die saftigen Bühler. Damit hab ich mir mal meinen Ofen versaut wegen Überschwemmung durch Saft, Kurzschluss und aus die Maus!
        Seither nehme ich nur noch die Hauszwetschgen – auf Hefeteig, genauso belegt wie deiner.

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        • Die Reifephase ist wirklich schnell zu weit vorangeschritten, das ist der Nachteil am Kaufen. Entweder sind sie noch viel zu hart, sauer und nicht aromatisch, oder fast hinüber. Ich liebe aber dieses gerade noch feste, honigsüss-saure Stadium anm meisten, wenn man sie noch mit deb Fingern sauber in zwei Hälften aufdrücken kann. Ich sabbere gleich schon wieder . ^^

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  2. Ich sabber gleich mit. Leckeeeerrrrr!!! Leider bin ich ne Niete, was Hefeteig angeht, aber ich laß gleich mal meine Adresse da, wo ihr den Kuchen hinschicken könnt ;-) Hab heute auch Pflaumen gekauft, aber die werden einer anderen Verwendung zugeführt. Apfelringe in Rotwein? Zum so naschen oder zum Backen??

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  3. Diabetes wurde mir auch vor 4 Jahren attestiert.
    Durch viel Bewegung nahm ich in 10 Monaten 25 kg ab, war schlank wieder und den Diabetes los.
    Jetzt habe ich wieder 20 von den 25 drauf, aber da Bewegung nachwievor zu meinem Alltag gehört, ist der Diabetes laut Arztbefund auch nicht wieder zurückgekehrt :-)

    Für mich ist Eis als Süsses unverzichtbar, als nächstes Käskuchen. Zwetschgenkuchen esse ich eher selten, aber das Suchtpotential kann ich nachvollziehen.

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    • So ist es tatsächlich: Diabetes Typ II ist eine ernstzunehmende, aber im Gegensatz zur unheilbaren Autoimmunerkrankung der Diabetes Typ I, durch die Lebensweise erworbene Störung des Stoffwechsels, keine irreversible Stoffwechselkrankheit. Man kann also mit Informationen, Vernunft und Disziplin eine neue Lebensweise entwickeln, die einen nicht notwendigerweise auf Dauer zum Insulin-Konsumenten werden lässt.
      Mein Mann hatte bei Arztuntersuchungen vor einer sehr schweren Influenza keine Auffälligkeiten, und mit der Genesung vom einen war im Anschluss auf einmal eine rapide Verschlechterung des Befindens zu verzeichnen, die zunächst vom behandelnden Arzt als Rekonvaleszenzprobleme abgetan wurden, bis mein Mann einen anderen konsultierte, der wegen der Symptome gerade noch kurz vor knapp die Diabetes erkannte.
      Einige wenige Tage hat mein Mann Insulin gespritzt, danach nur noch Tabletten nehmen müssen. Wer keinen Alkohol trinkt, seine Ernährung hinsichtlich der Mehlsorten ändert und seinen sonstigen Zuckerkonsum ersetzt, kann sich mengenbewusst beim Essengehen oder bei Einladungen auch mal ganz normale Gerichte aussuchen, ohne dass es schadet.
      Alles in allem empfinden wir beide durch die von uns beiden berücksichtigten Notwendigkeiten der Ernährung unsere Lebensqualität eher gestiegen als eingeschränkt.

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      • Für mich war die kontinuierlche Bewegung entscheidend. Der Zckerspiegel ging danach gleich runter.
        Dauerhaft kann ich mich schwer vernünftig ernähren. Fällt mir wirklich schwer, das ging nur 15 Monate gut.
        Die letzte Untersuchung vor einem Monat ergab trotzdem vollkommen zufriedenstellende Werte.

        Ich achte eben auf fast tägliche Bewegung, das ist Pflicht. Und das kann ich auch, ohne Einbusse.

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