Willkommen, Feld-Ahorn!

Das junge, noch steckerlhaft-unscheinbare und von Wühlmäusen abgenagte Apfelbäumchen hatte gestern endgültig seinen Platz geräumt > hier.
Nachdem wir hier im Landkreis schon seit Jahren keine Baumschule mehr haben und andernfalls auf Baumarktsortimente angewiesen wären fragten wir den Gartenbetrieb unseres Vertrauens, und der empfahl uns eine Baumschule wenige Kilometer jenseits der Elbe, nahe Dömitz. Dort verliebte ich mich auf den ersten Blick in einen bis zum Boden bezweigten Feldahorn Acer campestre. Dass es so schnell geht, einen Baum zu finden, den wir voller Überzeugung mögen, überraschte mich, wir hatten keinen Anhänger dabei. Also hat mein Mann ihn heute geholt, während ich die lose zugeschobene Apfelbäumchen-Pflanzgrube wieder aushub und für den grossen Ballenumfang beträchtlich vergrösserte und mit gekaufter Erde verbesserte. Als der Baum ankam, war ich fast fertig und es war wohl ein Glückstag: kaum war der Baum im Boden und gut gewässert, kam der erste Regen des Tages und nachmittags sogar noch einmal. Willkommen im Garten, Feld-Ahorn!

 

Es dauerte keine halbe Stunde, und die ersten neugierigen Spatzen flogen den Baum an, zum Probesitzen, bevor sie zur Vogeltränke weiterflogen. Offenbar gefällt ihnen der Neue, seitdem wird er immer wieder aufgesucht. Gegenwärtig pickt eine Amsel in der feuchten Erde herum, wie ich aus dem Fenster sehen kann, während ich den Artikel tippe.

 

Ein bisschen Wikipedia-Wissen zum Feldahorn Acer campestre kann man > hier verlinkt lesen. Den alten Namen ‚Massholder‘ wegen der früheren Nutzung als Speisebaum kannte ich nicht – interessant: ob ich wohl irgendwann man die Essbarkeit der Blätter ausprobiere? Vorläufig sicher nicht, jetzt soll er sich erstmal gründlich einleben und wachsen.
Die beiden Fotos sind heute Vormittag (2) und am Nachmittag (1) aufgenommen, am 31. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

16 Gedanken zu “Willkommen, Feld-Ahorn!

  1. Herzlichen Glückwunsch zum Neuzugang/-zuwachs!
    Hier steht ja schon seit vielen Jahren einer im Garten (und vorm Fenster).
    Er hat bisher alle widrigen Witterungsverhältnisse ohne jegliche „Nachhilfe“ bestens überstanden und hat Dauerbesuch von Vögeln und Insekten.

    Gefällt 1 Person

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