Die kann doch noch

„Die wird doch nicht, diesen Sommer noch mehr Blätter verlieren und eingehen?“ fragten wir uns, die Ringeltaube und ich, Anfang Juni > hier, angesichts der halb abgestorbenen Birke.

Und sie kann doch noch! Am Stamm erscheinen kleine Triebe und ich freue mich enorm, denn andererseits sind im gesamten Landkreis Lüchow-Dannenberg Tausende von Birken dürregeschädigt, die hier nicht nur an Strassen, sondern auch in den Mischwäldern gant typisch sind, und bei vielen davon ist es hoffnungslos. Im Garten kann man sich wenigstens noch Gedanken machen und Massnahmen treffen, wie man die Bedingungen rund um den Baum verbessern könnte, aber „draussen“ sind die Bäume auf vollkommen den Verhältnissen ausgeliefert und kommen irgendwann unter die Säge. – Die Fotos sind vom 21. Juli 2019 im Garten aufgenommen, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen. Bitte die beiden kleinen Bilder zum Vergrössern anklicken.

18 Gedanken zu “Die kann doch noch

    • Manchmal nur Notblätter aus dem noch Saft enthaltenden Holz, manche Bäume kann man auch komplett „auf den Stock setzen“. In Deutschland waren früher Niederwälder, vor allem bei Bauernwald, wesentlich verbreiteter als Hochwald, was dem Boden auch besser bekommen ist.

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  1. Ach, eine Welt ohne Birken mag ich mir nicht vorstellen! Ich hoffe, sie schafft es. Es ist so schade um die Bäume, besonders auch, weil sie zur Landschaft dazugehören! Meine Balkonbirke ist auch schon mitgenommen und ich sah, daß sie neu austreibt am Stamm (aber die ist ja winzig im Vergleich zu deinem Baum). Ich frage mich, ob es gut wäre, meine unten abzusägen. Denn oben hat sie immer mehr abgestorbene Zweige. Kennst du dich da aus? – Hier in der Nähe hatten sie 3 neue kleine Birken gepflanzt, aber leider hat die Stadt sie nicht gegossen. Jetzt sind alle hin.

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    • Jaul würde Idefix sagen.

      Soweit ich weiss, ist es bei Bäumen sehr verschieden, wie sie einen tiefgreifenden „Rückschnitt“ verkraften, und von Birken weiss ich, dass die z.B. wegen der Nachbarschaft eingekürzten Birken, die bereits richtige Bäume waren, dann über kurz oder lang eingehen.
      Bei deiner Balkonbirke ist das Risiko, je nach Alter,vielleicht geringer, aber das weiss ich nicht. Grundsätzlich sind Birken, obwohl sie anfangas so schnell wachsen, nicht schnittgeeignet.

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      • mitjaul
        Hm, hört sich ja nicht so gut an, aber ich weiß auch nicht, wie lange sie noch macht. Der letzte Sommer hat ihr zugesetzt. Ich hab noch ne zweite, aber die ist klein und buschig. Diese hier ist immer so hübsch anzusehen im Frühling und Herbst. Irgendwann muß ich wohl alles auf eine Karte setzen. Meine arme Weide verbrennt auch regelmäßig bei diesen Temperaturen. Ich kann die Bäumchen nicht in Container pflanzen. Sonst muß irgendwann was Neues kommen. Eichen wollen hier auch immer wachsen ;-)

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          • Hm, die Weide gefällt mir eigentlich ganz gut, weil so viele Nachtfalter drauf stehen (obwohl mir jemand gerade große Löcher in Königskerzen, Malven und Ringelblumen schlägt. Seeehr große Löcher!!) Nicht, daß ich hier noch den Eichenprozessionsspinner bekomme, haha. Nein, keine Ahnung. Schau ma mal, wie sich Birke und Weide entwickeln. Letztere leidet hier jeden Sommer unter der Hitze.

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  2. Und auch interessiert mich – ich weiß, es wird langsam etwas einfältig ;-) : wie sieht’s knapp 1 Jahr später aus?

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    • Die am stärksten beeinträchtigte Birke hat mehr und mehr Stockausschläge am Stamm, was zumindest ein bisschen mehr Lebenskraft anzeigt, als zunächst befürchtet:

      https://puzzleblume.wordpress.com/2020/05/28/die-birke-neuausschlag/

      Allerdings zeigt sich auch die zweite Birke inzwischen mit schütterem Laub und einzelnen toten Zweigen und Ästen, der Verfall beider schreitet also voran. Man sieht sie auf den Fotos im 2. verlinkten Beitrag mehrmals im Hintergrund.

      https://puzzleblume.wordpress.com/2020/06/10/ansichten-von-den-wieseninseln/

      Im Herbst, solange sie noch Laub haben, werde ich wohl mal einen Fachmann zur Sicherheit befragen müssen, denn die voraussichtliche Fallrichtung bei Windbruch wäre zwar ins Grundstück hinein, nicht zur Strasse, aber aufgrund der Höhe würde es schon Schäden geben, auf die ich gern verzichten möchte. Je nachdem, was der meint, sind sie leider angezählt, auch wenn ich sie nicht vollständig entfernen lassen würde, falls das Urteil schlecht ausfällt und sie bereits eine Gefahr darstellen.

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        • So viel wie und so lange wie möglich erhalten, und falls es am Ende nur gekürzte saftlose Stämme bleiben, an denender vorhandene Efeu und evtl. Hopfen für Grün sorgen, das ist der Notfall-Plan. Es ist leider auch eine windexponierte Ecke.

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