„Hipp, hipp, hurra, Helix pomatia!“

„Hipp, hipp, hurra, Helix pomatia!“ – denn die Weinbergschnecken Helix pomatia, die im Garten leben, sah ich so lange nicht, dass ich annahm, sie seien der Dürre des vorigen Jahres oder einer der Krähen zum Opfer gefallen.

 

Vorigen Freitagmorgen, nach der Regennacht, sah ich sie am Morgen durch ein Beet … kann man auf einem Schneckenfuss spazieren? Es sah nach mehr als nur schnödem Kriechen aus: munterer, beschwingter, irgendwie flott. Ja, ich habe meine Schnecken gern, und freue mich doppelt, es waren nämlich zwei.
Foto vom 12. Juli 2019 im Garten, Lüchow im Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen.

20 Kommentare zu „„Hipp, hipp, hurra, Helix pomatia!“

  1. Wir hatten IMMER Nacktschnecken in unserem Garten, nicht viele, aber immer wieder sichtbar. In diesem Jahr habe ich noch keine entdeckt. Dürre und Igel könnten der Grund sein. Krähen gibt es hier nicht und Amseln dienen sie wohl nicht als Nahrung.

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    1. Amseln und Singdrosseln vergreifen sich nur an kleineren Gehäuseschnecken. Nacktschnecken haben leider nicht so viele kulinarische Verehrer. Aber wir haben auch keine mehr, insofern …

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  2. Leider kann ich sie bei uns niemandem schmackhaft machen, aber Weinbergschnecken haben wir zum sprichwörtlichen Saufüttern. Würde ich sie einsammeln, hätte ich nach einem Sommerregen schnell einen Topf voll. Die sind aber tabu. Ich setze sie nur weg, wenn ich sie im Gemüsebeet finde. Mit den Nacktschnecken bin ich nicht ganz so nachsichtig. Wir haben zwar auch viele Tigerschnegel, aber offensichtlich nicht genug, um die Spanische Wegschnecke wirklich im Zaum zu halten.

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    1. Immer wieder fällt mir beim Lesen deine beneidenswert feuchtere Lebensumgebung auf. Bei uns sind im vorigen Jahr die Nacktschnecken quasi ausgestorben. Nicht eine einzige habe ich seit dem letzten Jahr gesehen, weder im Garten, noch ausserhalb, nicht einmal auf den Wegen, auf denen man früher nach einem Regen nicht wusste, wohin angewidert die Füsse setzen.

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        1. Diesen Sommer war es, glaube ich, recht ähnlich, es hat im südlicheren Deutschland viel mehr geregnet, während wir hir oben im Norden am meisten geschwitzt haben. Jetzt ist es kühl, weniger als 17 Grad, aber die Regenwolken gehen trotzdem anderswo nieder.

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  3. Auch die Liebe zu den Häuschenschnecken teilen wir also, ich konnte vor zwei Wochen, nach einem tüchtigem Regenguss, eine Schneckenparade beobachten und fotografieren, die Bilder kannst du am Freitag bei mir sehen, ich habe den Beitrag schon vorbereitet.
    herzliche Grüsse
    Ulli

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    1. Die bleiben anscheinend bei mir im Garten, eine andere „Sippe“ lebt auf der anderen Seite des Gartens an einer nachbarlichen Mauer, die nächsten, von denen ich weiss, erst wieder am Bahndamm. Bei uns sind sie selten und flüster ich habe sie bei einem Spaziergang in der Jackentasche mit nachhause genommen, weil die Bedingungen entlang des Pflaster-Beetes beim Haus ideal sind. Ganz streng genommen darf man das eigentlich nicht. Aber überfahren lassen?

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