Sint-Pietersplein / Gent

Aus dem gegenwärtigen Januar 2016 im niedersächsischen Wendland wieder zurück in die letzten Augusttage im Sommer 2015 im belgischen Gent! Im vorletzten Eintrag war ich im Stadtteil Sint-Pieters bis zur Kramersplein gekommen, dem kleinen Platz, der das Gefühl der Weite noch verstärkt, wenn man kurz dahinter auf dem Sint-Pietersplein ankommt. Diese Leere der Mitte habe ich allerdings nicht zu zeigen, sondern am Rand entlang Fotografiertes.

2015-08-25 5_Gent_6 Sint-Pietersplein (3) Sint-Pieterskerk

Dass der Platz so geräumig ist und leer wirkt, liegt unter anderem daran, dass tatsächlich eine Kirche aus der Barockzeit an dieser Stelle fehlt, deren Namen Onze Liewe Vrouw man nach dem Abriss 1799 der ehemaligen Abteikirche Sin-Pieters hinzugefügt hat, die darum mit vollem Namen Onze-Lieve-Vrouw-Sint-Pieterskerk heisst. Der Abriss erfolgte, genau wie die Säkularisierung der Abtei nach etwa tausendjähriger Geschichte, als Folge der Französischen Revolution, und die Weite des Platzes sollte zusammen mit der in der Abtei eingerichteten Kaserne militärischen Zwecken dienen, als sogenanntes Champ de Mars, als Aufmarschplatz. – Die Geschichte von Kirche, Abtei und Platz ist lang und voller Namen, die es hier nicht braucht, und > hier zu lesen vereinfacht es für mich.

2015-08-25 5_Gent_6 Sint-Pietersplein (5) Sitzender

Man sieht den Häusern am Rand des Platzes an, dass sie etwa innerhalb der gleichen Zeitspanne entstanden sind, nämlich um die Jahrhundertwende des 19. zum 20. Jahrhundert. Die von mir – leider unscharf – fotografierte Reihe (Nrn. 52 bis 58) steht als Ganzes unter Denkmalschutz. Ihr könnt euch ja auch selbst per Google Street View umsehen, um einen Eindruck vom Platz zu bekommen > hier klicken, bitte.

Die beiden unteren Fotos gehen ins moderne Detail: der Dinosaurier im Innenhof der Abtei steht für ein Kindermuseum, das begleitende Erwachsene warnt, ihre Kiddies könnten bessere Nerven haben als sie selbst, das Plakat 80 Days Of Summer wirbt für eine Foto-Ausstellung, deren Standorte über die ganze Stadt verteilt sind, z.B. gab es auch Ausstellungen im STA⋅M.

Fotos vom Nachmittag des 25. August 2015 in Gent, Belgien – zum Vergrössern bitte anklicken.

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