Ein Tag in Brügge (1) – hier geht es los

… und zwar an der Steenstraat, gleich mit dem Blick auf zwei wichtige Türme von > Brügge, den mächtigen Turm der St. Salvators-Kathedrale und den Belfried von Brügge, die Steenstraat hinunter gesehen.

Zwischen Gent und der ähnlich alten Stadt Brügge liegen lediglich etwa 50 km, 45 Minuten Autofahrt. An einem Morgen mit Nieselregen in Gent bestand Hoffnung, dass die graue Regenwolkendecke nicht für beide Städte reichte. Vielleicht mochte der Seewind beim näher am Meer gelegenen Brügge sogar den Himmel freipusten, dachte ich optimistisch: also war der 24. August mein „Brügge-Tag“. Weil aber der Westwind, entgegen meiner Hoffnung, mehr Wasser über Brügge ausschüttete, sammelte ich einen grossen Teil meiner Eindrücke unter dem Regenschirm.
Der 83 m hohe Belfried wurde im 13. Jh. gebaut und bleibt bis heute das Mass für alle hohen Gebäude in der Stadt: keines darf ihn überragen. – Die Sint-Salvatorskathedraal hat eine über viele Jahrhunderte ausgedehnte Baugeschichte, beginnend beim im 13. Jh. beim Bau der Kirche weiterverwendeten Fundament des Vorgängergebäudes für den Westturm sogar schon seit dem 12. Jh., so dass seine Architektur von Scheldegotik über Hochgotik / Brabanter Gotik zur Neugotik und Neuromanik umfasst. Den Turm im neoromanischen Stil mit seinem Türmchenzierrat (Foto) erhielt die Kirche 1877.
Das eigenwillige Gebilde aus Fenstern auf dem Vorplatz von Sint-Salvator wird später noch zu sehen sein; es ist eines der Kunstwerke der Brügger Triennale für zeitgenössische Kunst und Architektur im öffentlichen Raum der historischen Innenstadt, die vom 20. Mai bis zum 18. Oktober 2015 stattgefunden hat.
Fotos vom Vormittag des 24. August 2015 in Brügge, Belgien – zum Vergrössern bitte die kleinen Bilder anklicken.

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7 Gedanken zu “Ein Tag in Brügge (1) – hier geht es los

    • Es sieht darum alles etwas dunkel aus, auf den Fotos, die visuellen Eindrücke waren auch in der Realität dumpfer, weniger strahlend, als man sich das wünscht, aber schön war meine Stadtbummelei trotzdem.
      Der Umgang mit dem Regenwetter, mit Schirmen und alle möglichen Plastikhüllen machten die Mit-Passanten, vor allem die Touristen, unterhaltsamer. Das habe ich zwar nicht fotografiert, es gehört aber unbedingt zum gefühlten Stimmungsbild. in meinen Erinnerungen.

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