Wespe im Wasserdost

Hat jemand ein bißchen Ehrgeiz, dieses Familienmitglied der Echten Grabwespen Crabonidae noch näher zu bestimmen? Fotografiert am 11. Juli 2015 auf den Dolden vom Wasserdost in meinem Garten – zum Vergrößern bitte anklicken:

2015-07-11 LüchowSss Garten Wasserdost+Insekten 3x Wespe

Die Nester der verschiedenen Echten Grabwespen-Arten werden meistens im Erdboden, manchmal auch in morschem Holz angelegt und die Larven werden von den Weibchen mit Hautflüglern, insbesondere Bienen und Wespen, aber auch Käfern und Spinnen verproviantiert, während sich die erwachsenen Tiere von Nektar und Pollen ernähren.
Auch der etwas zu gelbe „Bienenwolf“ Philanthus triangulum gehört zu dieser Familie und ich denke auch, die Gattung Philanthus ist die passende, aber als Bienenwolf fotografiert und ins Netz gestellt werden anscheinend alle europäischen Philanthinae – englisch ‚beewolves‘ für alle – , was es mir jetzt erschwert, herauszufinden, wie meine Art genau heißt.

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7 Gedanken zu “Wespe im Wasserdost

    • Ich habe Stunden damit verbracht, bevor ich wußte, wie ich den Artikel veröffentlichen wollte.
      Mit den Hummeln geht es mir aber kaum besser, wie später zu sehen sein wird.
      Die Fülle an gleichen und ähnlichen Farben und verschiedenen Größen noch dazu … @@… ich kann die aufgespießten Tierchen auf einigen Fotos nicht leiden, aber wenn ich lese, woran diese Insektengruppen zum Teil nur unterschieden werden können, verstehe ich es zumindest besser, weshalb gewisse Beobachtungen leider nur an bewegungs- bzw. leblosen Tieren möglich sind.
      Da ich es aber nicht zwingend wissen muss, sind mir die munteren und lebhaften Insekten letztendlich lieber als Detailwissen.

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        • Die Seite kenne ich und sie genügt nicht. Du wirst es selbst sehen. Hummelbeschreibungen leiden anscheinend an einem schwierigen humanmoralisierenden Einschlag, der „die guten Hummeln“ und die „bösen“ Kuckuckshummeln manchmal unter Bombus zusammenfasst und manchmal ausgrenzt, was auch bei der Hummelbestimmung zu ausgesprochen großen Schwierigkeiten führt.
          Nimmt man noch Auskünfte hinzu, die die angeblich wegweisenden kahlen Stellen auf den Rücken von Kuckuckshummeln relativieren, weil auch die anderen sich manchmal an engen Einschlupflöchern ins Nest das Rückenpelzchen abschaben, kann man nur noch seufzen und auf Einsicht hoffen, dass nicht nur auch „parasitär“ lebende Wesen sich in ihrer Moral vom Menschen nicht unterscheiden, sondern dass „Hummeln“ eben alle Hummeln meint, nicht nur die braven.

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  1. Meine Insektenkenntnisse sind nur rudimentär und deinen weit unterlegen. Deshalb kann ich hier leider gar nicht helfen.

    Mich hat vor Jahren der Versuch, einige der unzähligen Brombeer-(Unter-)Arten zu bestimmen, zur Verzweiflung und dann zur Aufgabe gebracht. Bei den Hummeln scheint es also ähnlich zu sein …?

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    • Brombeeren – das erinnert mich an eigene Versuche, kürzlich, meine Gartenbrombeere mit der gefüllten rosa Blüte bestinmmen zu wollen. Rosengewächse sind anscheinend sehr variationsfreudig und die menschliche Tendenz, Informationen primär unter dem Aspekt des Nützlichen und dann noch mit einem moralischen Wertekatalog im Kopf zu erarbeiten und demgemäß eine Vorauswahl zu treffen, was die Beschäftigung lohnt, führt zur Ignoranz.

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