Spuren nach dem Regen

2015-07-05 LüchowSss Garten (8+9) Marder-Spuren im Beet

Anscheinend treibt sich nachts noch mehr Getier im Garten herum als Nachbars Katze und ein Igel. Diese Pfotenabdrücke fand ich morgens in der regenfeuchten Erde am Rande eines Beets. Wer war das wohl? Ich vermute, die pfoten gehören zu einem Marder, bin aber nicht sicher. – Fotos vom 5. Juli 2015 im Garten, Lüchow.

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11 Gedanken zu “Spuren nach dem Regen

    • Ja, und Waschbären auch, aber dafür fand ich sie eigentlich zu klein, die Abdrücke.
      Es gibt sie mit Sicherheit in der Umgebung, die Marder ohne Angst vor Menschennähe, weil es alte Bauernhöfe gibt, und weil früher im alten Haus der Dachboden jahrzehntelang Wohnung und Spielplatz von Mardern war. Zwar werden sie heute so ein Schlupfloch nicht mehr finden, aber ich bin davon überzeugt, dass sie im Garten herumstreifen können.
      Das Gartentor ist in der Regel zu und Zaun und Tor 1,2 m hoch, also schließe ich den Fuchs nicht nur wegen der Unähnlichkeit, sondern auch wegen Unwahrscheinlichkeit aus, obwohl er hier regelmässig vorbei kommt.
      Waschbären gibt es in der Nähe, sollen auch an Nachbars Kirschen gewesen sein, aber das sind u.U. wieder Märchen: den Leuten ist es, durch die meinungsformenden Medienberichte beeinflusst, oft nicht mehr möglich, einen Dachs von einem Waschbären zu unterscheiden, hauptsache es ist irgendwas irgendwie gestreift und hat ein bißchen Weiss irgendwo, dann wird es nachts auf der Straße absichtlich umgefahren – was aber doch bei Gelingen der Beweis dafür wäre, dass es kein Waschbär gewesen sein kann.
      Innerhalb der vergangenen beiden Jahre, seit die lokale Zeitung über Waschbären schreibt, lagen etliche tote Dachse an der Straße, vorher nie.
      Beim Osterfeuer habe ich darüber diskutiert, nachdem in der Nähe ein solches Todesopfer lag, von dem die Männer mit seltsamem Stolz behaupteten, dass sei bloß ein Exemplar vom ‚Waschbär-Kroppzeug‘.
      Erst als ich die Unterschiede von Kopf und Schwanz erklärt habe und erwähnte, dass ich mir absolut sicher sei, weil ich den toten Dachs fotografiert hatte, gab es nicht nur keine Widerrede mehr, sondern es wurde am nächsten Tag auch endlich der Kadaver entfernt – nicht, dass noch einer die waidmännische Schande veröffentlicht …
      Aber ich denke, selbst bei offenem Tor, dass so einer nicht hier hereinspaziert, aber einen Waschbären halte ich durchaus auch für denkbar, obwohl ich meine, dann müssten mehr und häufiger Spuren zu finden sein.

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