Verschiedenförmig

2015-07-03 LüchowSss Garten (74) Hummel+Wasserdost

Am 3. Juli 2015 blühte der der Wasserdost Eupatorium cannabinum auf – Hummeln waren die ersten, die es entdeckten. Tagfalter kamen später. Hier ist es eine Hellgelbe Erdhummel Bombus lucorum.

2015-07-03 LüchowSss Garten (40) Kandelaber-Ehrenpreis+Feldmohn

Ebenso begann auch der Kandelaber-Ehrenpreis Veronicastrum virginicum zu blühen, hier mit einem Schimmer von Mohnblumenrot dahinter. Einige Tage später war auch er umschwärmt.

2015-07-03 LüchowSss Garten (55) Kronen-Lichtnelke

In der Mitte der Kronen-Lichtnelke Silene coronaria sucht eine winzige Wildbiene nach Nektar.

2015-07-03 LüchowSss Garten (42) Orangerotes Habichtskraut

Unermüdlich und immer wieder neu blüht das Orangerote Habichtskraut Hieracium aurantiacum in Beet und Rasen.

2015-07-03 LüchowSss Garten (17) feldmohn+Rapsglanzkäfer+Wildbiene

Auch die Feldmohnblüte hat Besucher: eine kleine Biene und eine Schar Rapsglanzkäfer Brassicogethes aeneus.

In diesem Sommer wurde mir noch mehr bewußt, wieviele verschiedene Insektenarten diese unterschiedlichen Blüten besuchen. Die Fotos der darauffolgenden Juliwochen werden es zeigen. In der ersten Juliwoche ging es erst los. – Die Fotos sind im Garten aufgenommen.

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7 Gedanken zu “Verschiedenförmig

  1. Der Wasserdost (bei uns öfter „Kunigundenkraut“ genannt) ist hier in der Landschaft häufig, in Gärten – leider – selten. Er gilt für viele als „Unkraut“ …

    Gefällt mir

    • Hier in meiner unmittelbaren Umgebung ist er aus der Landschaft seit der Flurbereinigung in den 70er Jahren und dem (Milch-)Bauernsterben der letzten Jahrzehnte mit der Umstellung auf intensive Feld- statt Mischwirtschaft verschwunden.

      Vor zwei Jahren noch gab es eine durch Wegrandmähen auf der einen und Pflügen auf der anderen Seite immer kleiner werdende Stelle in der Nähe des Kanals, der aber mein Garten damals schon an Anzahl von Wasserdostblüten überlegen war. dennoch war es eine sichere Schmetterlings-Stelle.
      Dann kam der Landwirt auf die Superidee, seine übrigen plastikummantelten Rundballen dort abzulagern – weil’s eh nur Unkraut ist.
      Für die meisten Landwirte ist alles Unkraut, das man nicht verkaufen oder selbst essen kann – dass der Faktor Futter bei den meisten auch wegfällt, macht die Lage für die Natur noch schlimmer. Da ist das Sauerland vermutlich aufgrund der Landschaftsstruktur noch im Vorteil.

      ‚Kunigundenkraut‘ habe ich gelesen, aber hier nicht gehört, wie es überhaupt eine Eigenart der ländlichen Region ist, dass „normale Leute“ ohne Interesse an Heilkräutern und Botanik keine Namen für Pflanzen und Tiere kennen,
      Dann wundert es auch nicht, wenn (Jakobs-)Greiskraut mit Johanniskraut verwechselt wird: wenn man Gesprächen lauscht, ist dem konservativen Landwirt alles „Kraut“ und kann weg.

      Meine Pflanzen im Garten sind Nachfahren von Wasserdoststauden, die ich zusammen als Kind mit meiner Mutter im Bollerwagen für den damaligen Gartenteich nachhause gebracht habe, noch vor der Flurbereinigung. Ein weiteres pflanzliches Souvenir mit erstaunlicher Überlebenskraft.

      Wer es für seinen Garten kaufen möchte, das Kunigundenkraut oder andere Sorten Wasserdost, kann das tun. Mein Lieblingsversender für Kräuter und Wildstauden aller Art sitzt im Allgäu, in Illertissen.
      Es gibt weitere Farben, Höhen, Blütezeiten, die scheinen aber sämtlich durstiger zu sein als die ‚wilde Kunigunde‘, die auch mit Trockenheit zurechtkommt.,
      Weil WordPress im Nichtbezahlblog aber bei Werbung unglaublich streng ist, bleibt hier der Link weg. Google findet es auch so.

      Wenn ich recht überlege, ist dies direkt ein neuer Artikel für die nächsten Wasserdostbilder – danke für die anregende Kommentar-Anregung, Christoph!

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      • Das ist ja schon wieder fast ein eigener vollständiger Blogbeitrag von dir 🙂
        Ich antworte noch ausführlicher – es ist mir für heute etwas spät geworden vorm Laptop …
        Viele Grüße,
        Christoph

        Gefällt 1 Person

      • So, jetzt aber … 😉
        Im Hoch- und Spätsommer ist der Wasserdost (neben verschiedenen Greiskräutern, Weidenröschen, Rainfarn, Baldrian u. a.) an nur einigermaßen feuchten Stellen fast allgegenwärtig. Deshalb bin ich etwas überrascht, dass es bei euch nicht so ist.
        Im Sauerland hat die Flurbereinigung allerdings zum Glück auch nicht so sehr „zugeschlagen“.
        Pflanzenkenntnisse sind wirklich nicht sehr verbreitet und wenn dann sehr individuell-interessen-/nutzenspezifisch. Viele Landwirte kennen auch wilde Pflanzenarten recht gut, schätzen sie aber dennoch als „Unkraut“ gering.

        Den Pflanzenversand muss ich mal „aufspüren“ und mir das Angebot näher ansehen.

        Falls mein kurzer Kommentar wirklich eine Anregung für dich war, freut mich das! Was du allein hier schon daraus gemacht hast, ist jedenfalls schon wieder mal ganz toll! 🙂
        Herzliche Grüße,
        Christoph

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