Querbeet

Was Anfang Juni im Garten blühte, aber im > Gartenbeitrag „Sommerstimmung“ zu bunt wirkte, als ich die Bilder miteinander probierte. Dabei sind alte Bekannte, die schon seit Jahren in meinem Garten wachsen:

– Zum Vergrößern bitte die kleinen Bilder anklicken! –

Links oben geht es los: Hinter dem Feldmohn, die Taglilien wuchsen schon vier Jahrzehnte lang zuvor an anderer Stelle auf demselben Grund; sie wurden über die Baustelle gerettet.
Auch das Orangerotes Habichtkraut Hieracium aurantiacum ist so ein „Heimkehrer“ und hat sich aus dem Beet wieder in den Rasen geschlichen.
Die Strauchrose ‚Kew Gardens‘ wächst und blüht mittlerweile ins sechste Jahr. Das sind die drei aus der oberen Reihe.
in der zweiten Reihe sind Sonnenbraut und der Garten-Fingerhut Digitalis purpurea „Pam’s Choice“ Neulinge, Stauden, die ich in diesem Frühsommer in den Garten geholt habe, während ich die rosenschönen, purpurrosa und etwas gefüllten Blüten der stachellosen Brombeere Rubus fruticosus schon seit Jahren immer wieder fotografiere.
Die purpurviolette Akelei Aquilegia vulgaris … langsam verliere ich den Überblick, aber diese ist zumindest ein Nachkomme der ersten.
Die violett gemusterte Bartiris Iris barbata ist ein Abkömmling von einer anderen Stelle im Garten, und, wie erhofft, steht ihr der Hintergrund einer im Herbst gesetzten rotlaubigen Purpur-Schlehe Prunus spinosa Rosaea sehr gut: beide habe ich im vergangenen Herbst gepflanzt.
Der Strauch auf dem letzten Bild der dritten Reihe hat noch dunkleres Laub, darum trägt der rotlaubige Holunder Sambucus nigra auch den Sortennamen ‚Black Beauty‘; seit April blüht er bis jetzt immer noch nach, obwohl es erst ein sehr kleiner Strauch ist.
Der Perlmuttstrauch Kolkwitzia amabilis unten links ist einer der ersten Sträucher, die ich im Nach-Baustellen-Stadium gepflanzt hatte und, nachdem ihn mal jemand mit dem Rasenmäher umgefahren hat, als er noch weniger als kniehoch war, geht es ihm mittlerweile wieder gut und er ist einer bei den Insekten beliebtesten Pflanzen im Mai / Juni-Garten geworden, vor allem die Hummeln tauchen mit Begeisterung in die fingerhutähnlichen Blüten. In die Löwenmäulchen Antirrhinum majus wühlen sie sich aber auch sehr energisch hinein.
Die kleine weissrote Minirose Parade® ‚Gigi’ ist in der Galerie die einzige Blume, die nicht direkt im Garten wächst, sondern > im Topf. Eigentlich habe ich sie in der Zimmerpflanzen-Abteilung gefunden, aber wenn es Herbst ist, werde ich sie mit guten Wünschen ins Beet pflanzen und hoffe, dass sie dort überwintern kann.
Die Fotos sind alle vom 2. bzw. 7. Juni 2015, aber sie könnten ebensogut von heute sein, denn alle abgebildeten Pflanzen blühen auch jetzt, einen ganzen Monat später, immer noch.

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3 Gedanken zu “Querbeet

  1. Das orangerote Habichtskraut hat sich mitterlerweile auch bei uns im Garten angesiedelt. Der Perlmuttstrauch war mir namentlich nicht bekannt, aber von Angesicht in der freien Natur (dort wohl ausgewildert).

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    • Vermutlich ist der Perlmuttstrauch jemandem „vom Hänger gefallen“?
      Das Orangerote Habichtkraut ist mit seinen kleinen Pusteblumen und den Ausläufern wirklich ein vermehrungstechnischer Alleskönner, aber wo es einem nicht passt, ist es auch leicht zu entfernen. Ich lasse es immer erstmal heranwachsen und siedle es dann entweder dahin um, wo es mir gefällt, oder nehme heraus, was zuviel ist.
      ‚emhaeu‘-Martin schrieb an anderer Stelle, Kaninchen fressen es gern.

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