„El Pi de Formentor“

Dafnia: „El Pi de Formentor“ | YouTube


> El Pi de Formentor ist eigentlich kein Lied, sondern ein Gedicht des mallorquinischen Dichters Miquel Costa i Llobera (1854-1922) das von einem Pinienbaum handelt, geschrieben 1875, und insgesamt die Schönheit der mediterranen Landschaft zum Thema hat, mit der er sich immer wieder befasst hat. Nach ihm wurden Schulen benannt und in Barcelona widmete man ihm den botanischen Garten mit Palmen, Kakteen und Sukkulenten aus mehreren Erdtteilen, den Jardins de Mossèn, Costa i Llobera, der 1970 auf über drei Hektar am meerzugewandten Hang des Montjuïc auf ehemaligen militärischen Befestigungen unter der Leitung von Joan Pañella Bonastre entstanden war: dieser Garten war mein nächstes Ziel in Barcelona und ist Thema der kommenden Blog-Beiträge.

2015-04-12 Barcelona IMG_2590 13h12 Costa i Llobera Kakteen+Palmen

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7 Gedanken zu “„El Pi de Formentor“

    • Danke! Es freut mich, dass sie dir gefällt, die Version. Ich fand den Bass so schön passend zum Holz eines alten Baumstamms.
      Die bekanntere, aber mir für den Inhalt zu elegische, hymnische Fassung von Maria del Mar Bonet kannte ich schon aus den 80ern, als ich abends im Iserlohner Wohnzimmer mit dem Tonband die „Folklore der Heimat“ des WDR 4 mitgeschnitten hatte, egal woher.

       

      Maria del Mar Bonet – El Pi de Formentoraus dem Album El Cor del Temps (YouTube)

      Wobei ich ihre Stimme schön fand und finde.

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      • Ja, auch im direkten Vergleich gefällt mir die irgendwie „natürlichere“ Version der Folkgruppe ganz klar besser.

        WDR 4 und dessen Musik habe ich in den 80ern noch kaum gehört (sondern fast nur WDR 1/heute ‚Einslive‘ und WDR 2). Es galt als „Oma-/Opa- Hausfrauen- und Schlagerfuzzi- Seicht-Welle“. Das hat sich schon länger geändert – objektiv und subjektiv. Keine andere Welle des WDR kümmert sich so um Folklore u. ä. rund um den Erdball wie WDR 4.

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        • Ich hatte damals meine tv-lose Phase und wußte genau, wann welche Radiosender das gespielt haben, was ich suchte; zusätzlich u.a. die Sendung für Ausländer – hieß das nicht sogar so? – die auf WDR 4 Abend für Abend den Horizont mit Sprachen und Musik erweiterte, die im inländischen Handel noch nicht zu bekommen waren, sondern nur im Urlaub. Die Musik in den Sendungen war manchmal etwas schnulziger, aber wenigstens ‚anders‘ als der sonstige Hitparadenbrei. Damals hat es sich noch gelohnt, den Hörfunkteil der ‚Hörzu‘ zu lesen. Er war ja auch noch überschaubar. ^^
          Auch wenn ich die Cassetten nicht mehr habe, erinnere ich mich aus der “Folklore der Heimat” an die abgefahrene Obertonmusik der sibirischen Schamanen, japanische Koan-Musik , polnischen Folk-Rock und meine Begeisterung für Yeni Türkü. ‚Semai‘ paßt gut zu ‚El Pi‘:

           

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          • Ja, auf dem Gebiet der internationalen Musik und überhaupt Kultur war der WDR schon immer gut. Mir ist leider nicht mehr eingefallen, wie die Sendung für Ausländer in den 80ern hieß (auch nicht mehr, ob sie auf WDR 1, 2, 3 o. 4 lief).
            Heute gibt es jedenfalls als eigenständige Welle das Funkhaus Europa (zusammen mit RB und rbb):
            http://www.funkhauseuropa.de/

            Yeni Türkü ist ein richtig guter Tipp – kannte ich vorher gar nicht.

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