Als Straßenbäume Palmen

Als Straßenbäume Palmen zu sehen, das ist für mich der schlichteste, aber wirksamste Inbegriff vom Anderswo.
Schon beim Verlassen des Flughafens von Barcelona findet man sich von einem palmenbestandenen Parkplatz empfangen, und beim Stadtbummel wirken gerade diese Straßenzüge bei aller sonstigen Unattraktivität des modernen Straßenverkehrs dennoch besonders „urlaubig“.

Die Bilder in der Galerie sind alle mit Ortsangaben beschriftet, die schon beim Mouse-Over sichtbar werden, beim Anklicken und Vergrößern sowieso.
Sowohl die oberen Bilder vom 9. und 10. April 2015 sind teilweise schon in Einträgen zu sehen gewesen, als auch das erste Foto von den unteren dreien: es war bereits im vorherigen Artikel zur Stierkampfarena, der Plaça de Braus de la Monumental, eingefügt.
Die beiden weiteren Fotos sind im Weitergehen von dort aus entstanden; zwischen Bild 2 und 3, dem mit den zusammengebundenen Palmenschöpfen, liegen ein paar Hundert Meter Weg, die am Nordbahnhof vorbei geführt haben, bis zur Plaça d’André Malraux.
Dieser Stadtteil gehört immer noch zum Eixample, aber wieder zum Viertel Fort Pienc, wie auch die Plaça de Tetuan mit dem Jardín del Doctor Robert (obere Galerie Bild 5).
In einer schräg liegenden Rautenform kann man ungefähr nachvollziehen, wie mein Weg von der Plaça de Tetuan zur Sagrada Familia über die Arena La Monumental über die Carrer de Ribes zu dem Standplatz verlaufen ist: > Übersicht.
Von dort aus sieht man bereits den Arc de Triomf von Barcelona, und der kommt im Folge-Artikel dran.

p.s.: Außer Plamen sind auf den Fotos übrigens auch einige Radwege zu sehen 😉

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5 Gedanken zu “Als Straßenbäume Palmen

  1. Das ist wieder mal ein Artikel ganz nach meinem Geschmack! 🙂
    Man scheint in Barcelona ja die Anforderungen des modernen Verkehrs nicht nur für die verschiedenen Verkehrsarten untereinander, sondern auch mit dem Bedürfnis nach ausreichend (mediterranem) Straßengrün und Wohn- und Urlaubsatmosphäre in Einklang gebracht zu haben.

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    • Freut mich, das ist ja klar ;D

      Bei der Planung der „Neustadt“ Mitte des 19. Jhs. hatte man tatsächlich schon sehr großes Augenmerk darauf gerichtet, viel Grün mit einzuplanen, wovon am Ende doch weniger umgesetzt worden ist, aber selbst in der heutigen Form sind diese Absichten zumindest bei großen Straßen und Plätzen gut sichtbar. Im allerinnersten Altstadtbereich gibt es oft kaum mehr als das Grün auf den Balkons, das aber anscheinend von den Wohungsbewohnern gerade in engen Gassen sehr gepflegt wird.
      Ich denke, bei der Städteplanung vor über hundert Jahren war man sich schon dessen bewusst, dass mehr Abstand und Bäume zwischen den Häuserblöcken Krankheiten und Feuer vermeiden helfen und die Luft verbessern.

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